Sunday, December 17, 2017

Meine eigene Geschichte 2.0

Hallo, ihr Lieben!
Ja, ich habe es wieder einmal gewagt und meiner Kreativität freien Lauf gelassen - whoop.
Ich schreibe jetzt schon seit Wochen an einer eigenen, kleinen Geschichte und habe auch schon um die 45000 Wörter geschrieben - keine Ahnung, ob das viel ist oder nicht, aber ich bin stolz auf mich. :D
Inspiriert bin ich natürlich von anderen Autoren, meinem eigenen Alltag (Joa, der kann spannend sein), eigenen Interessen und habe irgendwie versucht, mir etwas Eigenes aufzubauen.
Ich werde euch das erste Kapitel, Cover und die derzeitige Playlist einmal vorstellen und vielleicht habt ihr ja sogar Lust, weiter zu lesen? Dann schreibt mir einfach. :)
Die Formatierung hier lässt etwas zu Wünschen übrig. :D
Schreibt ihr auch? Immer her damit!


Fakten zur Geschichte:
☝Es ist eine Mischung aus YA ... NA? Ich weiß es nicht, aber im ersten Teil befinden sich meine Charaktere in der Highschool. :D
☝Meine Protagonistin heißt Rosalie - Rose - Adams, ist 17 Jahre alt und arbeitet für einen Monat ihrer Sommerferien in der Pension ihrer Eltern.
☝Nach besagten Sommerferien, kommen die Charaktere erst in ihr letztes Highschool Jahr (Nur ein Fakt, sonst kaum relevant).
☝ Sie spielt in Marlinton und Morgantown, West Virginia, USA - der Staat ist so wunder-wunderschön und inspirierend.
☝Im zweiten Teil gibt es einen Zeitsprung von eineinhalb Jahren und spielt dann auf dem College.
☝Ich setze mich sehr mit dem Thema Freundschaft auseinander.
☝Bisher lautet der Titel Beim ersten Mal und ist mir spontan in den Sinn gekommen - und bisher ist mir auch nichts besseres eingefallen. :D
☝Ich habe es geschafft, die Schrift allein auf das Bild zu bekommen. ;)

Ich möchte auch nicht allzu viel verraten oder eine große Inhaltzusammenfassung geben, einfach damit man sich ganz auf die Geschichte einlassen kann - riskant, I know. :)
Für Anregungen, Kritik, bin ich auch immer sehr offen. ♥

Cover

(Bildquelle: Pinterest.de)


Meine Playlist

Stand 17.12.

Half Light - Banners

Be Alright - Lucy Rose
Red Solo Cup - Toby Keith (Glee Cast Version)
Whatever it takes - Imagine Dragons
Someone to you - Banners
Blood of My Blood - Ramin Djawadi (Game of Thrones season 6)
Sexy Dirty Love - Demi Lovato
Wolves - Selena Gomez ft. Marshmello
Surrender - Walk the moon
Too good at goodbyes - Sam Smith
Come Back when you can - Barcelona
Scars - James Bay
Friends - Justin Bieber
It’s time - Imagine Dragons
Echo - Jason Walker
Dragonstone - Ramin Djawadi (Game of Thrones season 7)
Kill em with Kindness (Acoustic) - Selena Gomez
All through the night - Sleeping at last
Best fake smile - James Bay
Don’t shy from the light - Neulore
In my veins - Andrew Belle
I’m a Mess - Ed Sheeran
Incomplete - James Bay

Kapitel 1


Okay, Rose. Zieh durch.

Noch etwa 100 Meter und ich hätte meine Strecke für heute wieder abgedeckt. Lady Gaga’s Bad Romance lag mir mit den letzten Sekunden in den Ohren. Ich wollte ankommen, bevor der Song endete. Ich biss die Zähne fest zusammen und schöpfte meine letzten Reserven aus.
50 Meter.
Denke ich …
Fast.
Nur noch ein bisschen.

Mist, der Song. Er war zu Ende.
Nur einen Augenblick später und ich war angekommen. Ich zog die Stöpsel aus den Ohren, stützte mich auf meinen Knien ab und atmete tief durch. Ließ mehr Luft in meine Lungen, als sie in dem Moment bereit waren, aufzunehmen. Ein Husten entrann sich meiner Kehle und das war das furchtbarste Gefühl überhaupt. Dieses Brennen. Als würde von innen heraus ein Feuer entfachen, um sich dann in einem Husten einen Weg nach draußen zu arbeiten.
Was war ich heute wieder poetisch.
“Rose, da bist du ja!” Die Stimme meiner Mutter ließ mich zusammenschrecken und ich fasste mir mit der Hand an die Brust.
“Gott, Mom. Erschreck mich nicht so.”
Ich richtete mich auf, nahm einen letzten tiefen Atemzug und wischte mir den Schweiß von der Stirn.
“Du bist mal wieder zu spät! Du wolltest doch die letzten Zimmer übernehmen. Ich habe auf dich gewartet!”
Ehm ja … ups?
Mist, ich hatte es ihr versprochen und es gab nichts Schlimmeres, als es ihr gegenüber zu brechen. Ich wollte nicht, dass sie enttäuscht von mir war. Die Enttäuschung einer Mutter war die schlimmste.
Meinen Dad würde ich weich bekommen.
Aber meine Mutter? Was für eine Frage.
Ich legte meinen Mp3-Player auf eine der Bänke vor der Tür und kam ihr die Stufen entgegen.
“Tut mir leid, Mom. Ich habe komplett die Zeit vergessen. Ich gehe schnell duschen und werde es sofort nach holen.”
Sie seufzte. Sowas von enttäuscht. Definitiv.
“Schon gut, ich habe sie gemacht. Geh lieber deinem Vater in der Küche helfen. Heute kommen einige neue Gäste und es gibt noch vieles zu tun.”
Ich nickte sofort. Bereit, Wiedergutmachung zu leisten. Und, in der Küche bei Dad mit zu helfen? Nichts lieber als das!
“Aber duschen solltest du, ja.”
Danke, für die Erinnerung, Mom. Ich wäre ja glatt voll verschwitzt in die Küche gegangen …
Ich nickte brav und rannte dann die Treppen hoch zu unserer Wohnung, im obersten Stockwerk.
Ganz praktisch, wenn die Eltern eine Pension betrieben, in der man in den Ferien helfen sollte.
Ein Schritt vor die Tür und ich wäre da.
Ich löste meinen Zopf und betrat unsere Wohnung.
Also dann …

~

Frisch aus der Dusche, lief ich zu meiner Kommode, um mir Sachen herauszusuchen. Da ich sowieso schon einmal zu spät gekommen war, entschied ich mich dafür, einfach das Nächstbeste anzuziehen und so schnell wie möglich wieder runter zu kommen.
Ein einfaches Top, eine Bluse, lockere Jeans und meine Lieblings-Vans später, war ich fertig. Mein noch relativ nasses Haar band ich einfach zu einem unordentlichen Knoten zusammen, schnappte mir meine Schlüssel und lief runter in die Küche, um meinem Dad endlich zur Hand zu gehen.
“Hey, Dad!” Ich wich Tom, Dads neuem Küchenhelfer aus, der schon wieder hektisch durch den Raum raste. Mit seinem mir allzu bekannten Lächeln, drehte er sich zu mir um, ein Handtuch in der Hand, um seine Hände ab zu trocknen.
“Hey, mein Spatz. Das Gemüse steht schon dort.”
Spatz. Sehr süß, Dad. Sehr. süß. Mit mehr hielten wir uns nicht auf. Ich wusste, was zu tun war. Und da heute wieder neue Gäste kamen, war einiges mehr vorzubereiten, bevor Dad zu kochen begann.
Das liebte ich hier. Wir waren nicht wie irgendwelche schickimicki Läden, stellten eine extra Speisekarte aus und kochten hinter den Kulissen hektisch ihr Essen. Nein, bei uns gab es ein paar von Mom und Dad selbst zusammengestellte Gerichte, die ausgestellt wurden, damit die Gäste sich selbst bedienen konnten. Bisher lief es immer gut so und die Gäste aßen gern bei uns - Dads ganzer Stolz.
Ich schnappte mir also einen Lappen, füllte einen Eimer Wasser und begann, die Arbeitsfläche ab zu wischen, bevor ich mich dem Gemüse zuwendete und es soweit vorbereitete.

Nachdem ich das Gemüse für unsere geliebte Suppe geschnippelt hatte, warf ich einen Blick auf die Uhr, um im nächsten Moment hektisch meine Hände zu waschen und aus der Küche zu sprinten.
Mein Ziel: Der Speisesaal. Ich wusste, dass die Servietten und das Besteck aufgestockt werden mussten. Um mein Zuspätkommen von vorhin wenigstens etwas wieder gut zu machen, erledigte ich auch dies noch und überraschte damit nicht nur mich selbst, sondern auch meine Mutter, die mich mit erstaunten Gesichtsausdruck und einem Lächeln begrüßte, als sie in den Raum kam.
“Ich sehe schon, da will sich wieder jemand einschleimen.”
“Einschleimen? Niemals, Mom. Ich tue das, weil ich es will. Weil mir der Speisesaal am Herzen liegt, Mom. Der Speisesaal und die Gäste, die bald eintreffen werden, beziehungsweise aus ihren Zimmern oder von ihren Aktivitäten kommen.”
Sie verdrehte nur die Augen, wissend, dass ich den letzten Stuss redete.
“Du kannst die Rezeption heute noch übernehmen, danach bist du für den Abend frei.”
Mit einem breiten Lächeln, trat ich auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.
“Ein Träumchen! Danke, Mom.” Ich löste mich von ihr und steuerte die Tür an.
“Und kein Wattpad während du dort bist!”
Nahh. Mom, du kennst mich zu gut.


“Jetzt hört schon auf, euch zu beschweren! Das wird gut, ich sage es euch. Euer Dad und ich haben alles genaustens geplant. Und würdet ihr auch einmal von euren Handys aufblicken, könntet ihr auch sehen, wie schön es hier ist. So richtig heimisch!”
Ein Schnauben war alles, was als Antwort kam.
“Eure Mutter hat Recht - am besten: Her damit.”
Ich schloss die Wattpad Seite und sah vom Computer auf, neugierig darauf, was sich hier gerade vor mir abspielte.
“Verdammt, Dad! Wirklich? Ihr übertreibt!”
Ich blinzelte. Zwei. Es gab zwei von ihm - wobei sich nur der eine von ihnen beschwerte. Dem Anderen schien es nichts auszumachen, dass ihr Dad ihnen mal eben die Handys abgenommen hatte.
Sein Blick traf kurz meinen, bevor er sich wieder abwendete und die Hände in die Taschen schob.
Auch ich wandte meinen Blick ab, ließ ihn dann über den anderen Jungen, seinen Bruder, gleiten, der sich beschwert hatte. Sie sahen gut aus. Nicht auf die typische Model Art gut aus, sondern eben so …. auf eine eigene Art süß. Süß? Wirklich?
Schnell wandte ich den Blick ab, als ich merkte, dass ich eindeutig schon wieder viel zu offensichtlich starrte. Als ich den Blick kurz nochmal zwischen ihnen hin und her schweifen ließ, bemerkte ich, dass Zwilling zwei mich offensichtlich dabei erwischt hatte. Er hatte mich als Einziger hier wahrgenommen, seitdem sie angekommen waren. Ich setzte ein Lächeln auf und räusperte mich.
“Der Empfang hier ist sowieso für kaum etwas zu gebrauchen.”
Sechs Augen richteten sich auf mich. Zwilling Nummer zwei löste den Blick von mir und ließ ihn wieder abschweifen, fast schon desinteressiert.
Zwilling Nummer eins, eben noch Mr. Grumpy, hob eine Augenbraue.
Gott, halt die Klappe, Rose! Lass sie einfach einchecken.
“Seht ihr, halb so wild also.” Die Mutter schenkte mir ein aufrichtiges Lächeln.
“Graham, guten Tag. Wir hatten zwei Doppelzimmer reserviert.”
Ich lächelte höflich und bemühte mich, soweit seriös aufzutreten, dass sie nicht dachten, Mom und Dad stellten hier irgendwelche ahnungslosen Teenager Mädchen ein.
“Herzlich willkommen in unserer Pension - einen Moment.”
Ich gab den Namen ein und suchte im Computer nach der Reservierung.
“Ah ja, genau. Graham. Zwei Doppelzimmer. Zwei Wochen.”
“Zwei Wochen??”, riefen nun beide Zwillinge unisono.
Stirnrunzelnd warf ich nochmal einen Blick auf die Reservierung. Hatte ich …
“Genau, zwei Wochen, ja.” Die Mutter lächelte und ignorierte ihre Söhne damit gekonnt.
Ich erledigte also schnell die Formalitäten und übergab ihnen die Schlüssel, ohne weitere Unterbrechung.
“Dann wünsche ich Ihnen einen schönen Aufenthalt. Für Ihre Zimmer gehen Sie den Flur weiter entlang und dann links die Treppe hoch.”
Immer schön lächeln. Du machst das nicht das erste Mal. Du bist hier die Fachkraft … oder so.
Mit einem Danke verabschiedete sich der Vater im Namen aller und im nächsten Moment sah ich nur noch, wie sie den Flur entlang gingen.
“Zwei Wochen, Mom? Wirklich? Die Rede war von einer Woche!”
Das war das Letzte, was ich vernahm, bevor die Stimmen allmählich verstummten. Keine Ahnung, ob es von Zwilling eins oder zwei kam.
Ich ließ mich auf meinen Stuhl zurück fallen und ließ ein Seufzen entweichen.
Das würde sicher ein interessanter Familienurlaub werden.

Jap, das ist es. Mein bescheidenes, erstes Kapitel. Dass ich keine große Autorin bin, weiß ich natürlich, trotzdem kann ich nicht aufhören, weiter zu schreiben.
Wie gesagt, bin ich für Anregungen und Kritik sehr offen und bedanke mich auch, wenn ihr bis hierher gelesen habt. :)
Schönen Tag euch noch. ♥

4 comments:

  1. Wow wow wow. Sehr mutig von dir mein kleines Bubuchen. Als würde mein kleines Baby erwachsen werden... Mimimi. Growing up too fast. ☹️
    Ich liebe die Story nachwievor uuuund ich werde auf jeden Fall jetzt aufholen, da ich ja jetzt keine Arbeiten mehr schreibe. Sehr nice. ��
    Schrecklichste Grüße Sahara

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    Replies
    1. Endlich erwachsen - yesss. #lifegoals

      Danke, Gucci Gurl. ♥

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  2. Hallöchen:)
    ich bin gerade auf Deinen Blog gestoßen und er gefällt mir bisher richtig gut.
    Dein Kapitel habe ich gelesen und fand ich ganz gut geschrieben. Teilweise auch richtig peppig und bin gespannt wie Du mit Kapitel zwei weitermachst.
    Gerne bleibe ich als Leserin noch bei Dir,
    vielleicht hast Du ja Lust bei mir mal vorbei zu schauen?
    Ich würde mich total darüber freuen.
    http://www.printbalance.blogspot.de
    P.S. Jeder Autor hat einmal klein angefangen und ich bin gespannt, ob Du das Buch auch zu Ende schreibst:)
    lg.
    Andrea

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    Replies
    1. Hey, Andrea! :)
      Vielen lieben Dank dir, das bedeutet mir wirklich viel.
      Gerne schaue ich mal bei dir vorbei. :P
      Liebe Grüße zurück. :)

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