Saturday, May 27, 2017

Rezension zu Magonia von Maria D. Headley


Magonia von Maria D. Headley

Verlag: HEYNE Verlag (heyne>fliegt)

Seitenanzahl: 362

Preis: 16,99€, Ebook: 13,99€

Gebundene Ausgabe

Band 1


Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! :)

Klappentext:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … 

Meine Meinung

Das Cover wurde vom Originalbuch übernommen und hat mich auch sofort angesprochen. Es passt auch gut zum Inhalt und verspicht erstmal einiges.

Inhalt

In diesem Buch, geht es um die junge Aza, die, seit sie klein ist, an einer seltenen Krankheit leidet. Das Atmen fällt ihr schwer, und auch in der Schule fehlt sie viel zu oft. Der einzige, den sie als Freund hat, ist Jason. Bei ihm kann sie sein, wer sie will. Ihre fantasievolle Seite ausleben und ihm alles anvertrauen. Als sie eines Tages seltsame Dinge wahrnimmt, darunter ein merkwürdiges Luftschiff, sowie Stimmen, die ihren Namen rufen, denkt sie, sie wäre nun auch noch komplett verrückt geworden. Wer würde ihr das schon glauben? Außer Jason ...
Als sie sich den seltsamen Ereignissen eines Abends hingibt und plötzlich einen Schwarm verschiedener Vögel vor ihrem Fenster erspäht, ändert sich für Aza alles. In der einen Minute ist sie in einem Rettungswagen, auf dem Weg zum Krankenhaus, weil sie unter starker Atemnot leidet, in der anderen auf eben diesem merkwürdigen Luftschiff, was sie die ganze Zeit verfolgt. Ihr bisheriges Leben hinterfragend, begibt sie sich auf eine völlig neue Reise, in eine völlig neue Welt und muss Entscheidungen treffen, die sowohl ihr Leben auf der Erde als auch ihren jetzigen Aufenthalt in Magonia beeinflussen ...

In Verbindung mit dem wirklich gut gelungenen Cover und dem Klappentext, wurde ich sehr neugierig auf das Buch und musste es einfach anfragen. Der Klappentext verspricht eine neue und aufregende Welt, eine etwas andere und originelle Geschichte mit einer jungen Protagonisten, die in dieser Abenteuer erlebt. Zunächst ersteinmal ein Lob an die Autorin, dass sie diese neue und auf den ersten Blick beeindruckende Welt erschaffen hat. Einiges war erstmal ziemlich verstrickt und ich musste mich erstmal mit ein paar Begriffen auseinandersetzen. Leider konnte mich diese neue und ganz andere Welt nicht ganz so packen und ich war auch nie vollends gepackt und abgetaucht darin, da teils einiges auch verwirrend war und als selbsveständlich geschrieben wurde. Dann gab es so viel auf einmal, was ich so schnell gar nicht aufnehmen konnte und nicht wirklich dazu beigetragen hat, dass diese Verwirrung abklingt. Als allzu spannend habe ich es demenstrpechend auch nicht aufgenommen.
Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen und es war auf jeden Fall auch ein Stück weit interessant, in deren Leben einzutauchen.

Charaktere

Aza habe ich von der ersten Seite an gemocht. Vor allem aufgrund ihrer Krankheit ist sie sehr sarkastisch und zynisch verlanlagt, was mich in diesem Kontext sehr angesprochen hat. Sie versucht immer das beste aus ihrer Situation zu machen und das schafft, wie ich finde, nicht jeder.
Auch hat sie im Laufe des Buches eine Entwicklung durchgemacht, die mir gut gefallen hat. Man merkt auf jeden Fall, dass in ihrem Charakter noch so viel mehr steckt, als sie plötzlich in dieser neuen Welt ist. Sie muss für sich herausfinden, was sie will und trifft dabei Entscheidungen, die vielleicht nicht immer die richtigen waren, aber daran wächst sie erst und das gefiel mir gut.

Jason ist der beste Freund von Aza und hat mir vom ersten Moment an super gefallen! Auch er hat diese sarkastische Seite an sich, ist dabei super süß und ist hoch intelligent, wie man mehr als oft im Verlauf des Buches sehen konnte. Mir hat seine Bindung zu Aza unglaublich gut gefallen und der damit einhergehende Beschützerinstinkt, den er aufzeigt. Auch seine grenzenlose Fantasie, die er gleichzeitig aber auch irgendwie immer mit Fakten stützen kann, hat mir gut gefallen.

Die Nebencharaktere waren auch nicht schlecht, konnten aber auch nicht ganz dafür sorgen, dass mir die Geschichte spannender und aufregender wird. Sie haben sicherlich für so manche Wendungen und Ereignisse gesorgt, aber mich persönlich hat es einfach nicht gepackt.

Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig. Auf keinen Fall schlecht, aber wie gesagt, konnte mich die Spannung und Aufregung nicht wirklich packen. Die Geschichte wird sowohl aus Jasons, als auch Azas Perspektive geschrieben.

Fazit

Insgesamt war Magonia sicherlich kein schlechtes Buch, konnte mich aber nicht vollends packen. Die Charaktere haben mir wirklich gefallen, aber diese Fantasywelt hat mich einfach nicht vollkommen mit sich gerissen und meine Vorstellungskraft reichte bei manchen nicht ganz so aus.
Band 2 werde ich aber auf jeden Fall auch noch lesen wollen, wenn er auf Deutsch erscheint.

Bewertung

★★★☆☆

1 comment:

  1. Hey Marie <3

    Eine sehr schöne Rezi!
    Das Buch klingt eigentlich ganz interessant. Schade, dass es dich nicht so mitreißen konnte.

    Ganz liebe Grüße,
    Myri :*

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Vielen Dank, fürs Kommentieren. ;)