Thursday, May 25, 2017

Rezension zu Die Wellington Saga - die Versuchung von Nachos Figueras




Die Wellington Saga - Die Versuchung von Nacho Figueras

Verlag: Balnvalet Verlag

Seitenanzahl: 416 (inklusive Anhang und Leseprobe zu Band 2)

Taschenbuch/Klappenbroschüre

Band 1 der Wellington Saga







Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! :)

Klappentext

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...
Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ... 

Meine Meinung 

Das Cover gefällt mir, obwohl es eher schlicht gehalten ist, wirklich gut und erweckt auch sofort die Aufmerksamkeit. Sieht man genau hin, schimmert es auch leicht, was mir auch wirklich gefiel!
Inhalt
Seitdem ihre Mutter sie und ihren Vater damals verlassen hat, lebt sie gemeinsam mit diesem in einer kleinen Ort in New York und betreibt eine Farm mit ihm, auf der sie auch selbst arbeitet. Mit ihrem bescheidenen Leben ist sie bisher auch klar gekommen und hat sich daran mehr als gewöhnt. Als ihr bester Freund, Beau, sie einlädt, mit nach Wellington, Florida zu kommen, ist sie dem Vorschlag gegenüber erst skeptisch. Jedoch lernt die leidenschaftliche Tierärztin eine völlig neue und luxeriöse Welt kennen, die ihr, egal, was sie vorher dachte, doch gefällt. Beherrscht von Pferden, Polo und Reitturnieren, ist Welington ein Ort, an dem sie sich selbst nie gesehen hätte. Nie aber hätte sie gedacht, dass sie einem Mann, der von diesen Dingen alltäglich umgeben ist, vom ersten Augenblick an so anziehend findet, dass er sie nicht mehr los lässt. Alejandro ist nämlich kein Mann, den man so schnell vergessen kann ...

Die Idee hat mir erstmal gut gefallen und mich auch ziemlich neugierig gemacht,ich  hab mich mit den Erwartungen aber eher zurückgehalten und habe versucht, so neutral wie möglich heran zu gehen. Mit der Umsetzung war ich, schlussendlich, auch recht zufrieden. Der Autor führt einen in eine völlig neue Welt - die des Polosport. Ich persönlich konnte mich dafür bisher nicht wirklich begeistern, war, während des Lesens, aber auch nicht abgeneigt, da es dem Autor wie ich finde, gelungen ist, es nicht zu langweilig und langatmig zu gestalten. Das Spiel an sich wurde auch nochmal erklärt, was für das Vrständnis natürlich nochmal umso besser war.
Positiv überrascht hat mich auch der Schreibstil und die Art und Weise, wie er seine Charaktere erschaffen hat. Die Erzählperspektive der dritten Person Singular ist nicht meine liebste, hat mich später aber nicht mehr gestört. In ihren Handlungen und Ausdrucksweisen hat man den Charakteren tatsächlich angemerkt, dass sie Erwachsene sind und sich entsprechend ihres Alters - was nicht in vielen Büchern mit "älteren" Protagonisten vorkommt - benommen haben.
Auch sind die Handlungen nicht unendlich in die Länge gezogen worden, wurden aber dennoch auf den Punkt gebracht. Mir hat auch die Art und Weise gefallen, wie der Autor die Emotionen und Situationen der Charaktere beschrieben hat, sehr gut gefallen.

Charaktere

Georgia war mir größtenteils eine sympathische und authentische Protagonistin, stets liebevoll und darauf bedacht, es allen recht zu machen. Ein paar Schwächen hat auch sie gehabt, muss ich sagen. Teils hat sie sich, gerade aufgrund ihres liebevollen Charakters, zu wenig durchgesetzt und sich einiges gefallen lassen und sich verunsichern lassen, was gar nicht hätte sein müssen. So gab es dann auch Situationen, bei denen die Charaktere nicht so wirklich auf einen Nenner kamen und erst noch immer wieder einiges passieren musste, bis Klarheit geschaffen wurde.

Alejandro war mir als männlicher Gegenpart auch recht sympathisch. Er hat schon viel Verantwortung zu tragen und da passiert es auch, dass er mal Fehler macht und teils noch daran wachsen muss. Trotz allem, verfällt man ihm und seinem Charme aber vom ersten Augenblick an, da er, wie ich finde, ohne auf irgendeine Art aufdringlich zu sein oder sich unangemessen zu verhalen, weiß, wie man sich einer Frau gegenüber benimmt und sie um den Finger wickelt.

Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Die typischen Antagonisten gab es auch hier, die für Abwechslung gesorgt haben und die, die man genauso schnell lieb gewinnt wie die Protagonisten.

Fazit

Insgesamt hat mir Band 1 der Wellington Saga gut gefallen. Es war sehr angenehm, die Charaktere, die sich ihrem Alter - Gott sei Dank - entsprechend benommen haben, in dieser Welt aus Reitsport und Luxus zu begeiten. Ein gutes Buch für zwischendurch, was einem den Polosport auch etwas näher bringt und trotzdem eine süße Liebesgeschicht bietet. 

Bewertung 
★★★★☆

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