Rezension Dem Horizont so nah

Dem Horizont so nah



Dem Horizont so nah von Jessica Koch
Verlag: FeuerWerke Verlage
Seitenanzahl: 462
Taschenbuch
Preis: € 9,99 [D] , € 10,30 [A}

Klappentext
Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von seiner Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... 

Meine Meinung
Ich muss ehrlich sagen, dass ich weder von dem Buch, noch von der Autorin vorher irgendwas gehört habe. Mir wurde es auf Instagram empfohlen, weswegen ich es dann auch gekauft habe. Und ich hab mich wirklich gefragt, warum ich es nicht schon vorher irgendwie entdeckt habe!
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und die Autorin ist auch gleichzeitig die Protagonistin. Ich konnte mir erst kaum vorstellen, in welche Richtung dieses Buch geht und dachte auch ernsthaft, dass es ein typischer Liebesroman ist und nichts großartig schlimmes passieren wird. Aber, als ich das Buch beendet habe, konnte ich nicht mehr aufhören, zu weinen - selbst Wochen danach noch - und ich war so schockiert über das, was man in diesem Buch alles erfahren hat und kann mir gar nicht vorstellen, wie es für die Autorin gewesen sein muss, dies auch alles noch einmal aufzuschreiben. Ich will auch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen, sondern wirklich nur dabei bleiben, wie es auf mich gewirkt hat.
Die Kapitel waren zum Teil ziemlich lang gehalten,was ich aber nicht allzu schlimm fand,- dabei mag ich das nicht so wirklich, weil es schnell langweilig werden kann - da es soviel zu erzählen gab und soviel zu beschreiben gab, da hätte man auch nicht mehr soviel kürzen können. Bei der Erzählweise habe ich nur die Kapitel zu bemängeln, die nicht aus ihrer direkten Sicht geschrieben waren. Sie hat sie zwar nur relativ einfach gehalten, aber dennoch war sie eben nicht wirklich dabei. Das soll aber auch kein großer Kritikpunkt sein.
Das, was Danny erlebt hat,wünsche ich wirklich keinem - auch, wenn ich weiß, dass er definitiv kein Einzelfall war - und ich kann wirklich nicht begreifen, wie manche Menschen es fertig bringen können, anderen Menschen etwas Derartiges an zu tun.
Natürlich ging es diesem Buch auch nicht nur die ganze Zeit traurig und ernst zu, sondern man hatte auch ab und zu mal etwas schmunzeln oder hatte etwas zu lachen. Danny, um den es ja eigentlich auch hauptsächlich geht, war trotz seines Schicksals total lebensfroh, optimistisch und humorvoll und er hat immer versucht, das beste aus allem zu machen und hat sich definitiv nicht runter kriegen lassen, weshalb er auch mit meinen größten Respekt hat! Ich an seiner Stelle, wäre nie so stark gewesen. Genau das gleiche trifft auch auf Jessica zu.
Mich hat das Buch vollends berührt und bewegt und es hat mich irgendwie auch etwas dazu gebracht, manches mit ganz anderen Augen zu sehen.

Fazit
Insgesamt ist dieses Buch von meiner Seite aus auf jeden Fall zu empfehlen. Es hat mir persönlich auch in manchen Sachen die Augen geöffnet und mich auch für später sehr inspiriert!
Ist man einmal drin, kann man es nicht mehr weg legen, weil immer wieder etwas spannendes oder auch lustiges folgt, womit die Autorin mich ziemlich oft gefesselt hat. Sehr emotional und berührend!
Deswegen bekommt es von mir auch 5/5 Sterne. :) 

Hier seht ihr noch eines meiner Lieblingszitate, welches ich selbst etwas dargestellt habe.^^ Das Bild ist zwar von dem 2. Teil "Dem Abgrund so nah", aber das war vom Platzverhältnis her passender! :D 


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